Vorwort

Ein Befund von Matthias „Doc“ Karrer

Es war auf einem Flug in die USA, da ich das Krachmannbuch 2010 las. Es war genau nach 6 Stunden Flug, nachdem ich bereits sämtliche „Schundliteratur“ wie Gala, Mens Health und andere geistig verarbeitet hatte. Nach der ersten oberflächlichen Inspektion des „Krachmanns“ widmete ich mich als erstes der Geschichte meines lieben Freundes Stefan Loicht. Es schüttelte mich vor Lachen als ich über den Inspektor Grewecherl im Kabas-Puff las. Neugierig verschlang ich die anderen Geschichten und war so begeistert, dass ich nach meiner Rückkehr auch in den früheren Krachmann-Jahren schmökerte.

Mein Interesse und auch Bewunderung für die Autoren ist gerade in Anbetracht meines eigenen eher dürftigen literarischen Talentes hoch und deshalb war ich auf das heurige Thema „Das Ding an sich“ sehr gespannt. Das – dieses? – Ding hat im alltäglichen Sprachgebrauch große Bedeutung und wurde an diesem Abend in allen Facetten beleuchtet.

„Das Ding“ wurde von den Autoren in einer unglaublichen interessanten und vielseitigen Weise analysiert, so dass es mir schwer fiel, einen ­Favoriten für mich zu bestimmen. In diesem Zusammenhang:
Gratulation an alle Teilnehmer. Die Beiträge waren von tieftraurig bis fulminant lustig, doch jeder in sich ein tolles literarisches Werk.

Die wunderschöne Kulisse im Waldviertel bot einen herrlichen Ort des literarischen Wettbewerbes bei gleichzeitig hervorragenden kulinarischen Genüssen. Ich bitte die werten Leser dieses Vorwortes, meine inhaltlichen Phrasen zu verzeihen, aber kein Vorwort der Welt beschreibt die wunderbare Welt des Krachmanns. Und als sehr kurzer Fan, mein erster Kontakt war wie bereits erwähnt 2010, hoffe ich auf noch viele interessante und spannende Krachmänner und freue mich auf das „Krachen“ 2012.

Danke den Gastgebern und nochmals Gratulation den Siegern und allen anderen Teilnehmern,

Matthias Karrer